Name unserer Zuchtstätte - Sir-Edwin-Landseer

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Sir Edwin Landseer war ein berühmter englischer Maler, Bildhauer und Kupferstecher, der sich vorzugsweise der Tier- und Landschaftsmalerei widmete. Er verdiente sein Geld, indem er die Hunde reicher Engländer porträtierte. Er verewigte die Hunde auf vielen Bildern, häufig als Behüter von Kindern oder als Lebensretter. Mit seinen Gemälden verhalf er der später nach ihm benannten Rasse zu einer breiteren Bekanntschaft. Das wohl berühmteste Bild  „A Distinguished Member of the Human Society“ stellt einen Landseer auf einer Quaimauer dar.



Auf dem Bild „saved“ aus dem Jahre 1886 ist ein Landseer abgebildet, der aus eigenem Antrieb ein Mädchen vor dem Ertrinken gerettet hat. Dieses Bild zeigt die angeborene Wasserleidenschaft der Rasse. Viele seiner Gemälde sind in der National Galerie in London ausgestellt




Der Zuchtname „Sir Edwin Landseer’s“ wurde 1981 geschützt durch die FCI und registriert durch die SKG. Die damalige Inhaberin, Frau Susanne Höhn, hat uns den Namen in verdankenswerter Weise abgetreten.  


Mein Vater Ben, ein Held

Gestern hat es geregnet. Heute schlägt wieder winterliche Bise ins Geäst, die Pfützen sind körnig gefroren. Ben bummelt der Linth entlang, schnüffelt hier und da, markiert seine wichtigsten Stellen.
Eine alte Frau kommt uns entgegen, mit Ihrem Hündchen, einem Nichts von Terrier. Wie immer streckt Ben die Läufe und legt sich rückwärts nieder, den Kopf auf die Füsse, wedelt.
Das Hündchen hat ihn noch nicht gesehen, spielt herum, weicht vom Uferweg ab hinunter auf die Blöcke über dem Wasser. Und da rutscht es, gleitet vom eisigen Brocken ins Wasser, versucht sich zu halten. Aber die Wellen packen es, drehen es, spülen es um den Stein herum ins offene Wasser. Nein. Die Frau schreit. Nein. Das Tier treibt weiter, an Ben vorbei. Der steht auf. Und jetzt geht alles ganz schnell: er mach kehrt, spurtet los, rennt auf dem Weg dem Hündchen nach, überholt es, 10Meter, 20 Meter, dann links hinunter mit einem Sprung zum Ufer. Der Knäuel treibt heran. Jetzt ein Sprung ins Wasser. Zupacken mit dem Fang, nachfassen. Ben selber schlägt es an einen Stein: er hält fest, arbeitet sich aus der Strömung, steigt heraus, herauf zum Weg. Er legt das Tierchen hin, stösst es mit der Schnauze, packt es am Genick und bringt es der Frau vor die Füsse. Nein. Jetzt voller Erlösung und Verwunderung. Loben, weinen. Schnell den Hund ins wollene Halstuch und heim in die Wärme. Ben bellt ein Mal, wedelt, schüttelt sich. Und jetzt los aus der Kälte, noch zwei Kilometer. Vorbei am Windrädchen, den in der Bise knisternden Papierblumen und dem glasig gefrorenen Plüschbären weiter oben: Mahnmal für die kleine Sarah, vor einem Jahr hier ertrunken. Da war keiner da zum Helfen.
Bald dann ins Auto, in die graue Decke kuscheln und heim.
Später liegt Ben vor dem Ofen und leckt sich zufrieden die Füsse. Seine Augen leuchten. Das ist der Landseer Ben vom Haus vor dem Wald.

Ueli Spycher  

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